Zum Inhalt springen

Insights

Warum Kunden Ihren Betrieb nicht mehr über Google finden und was nach Google kommt

Immer mehr Kunden fragen ein Sprachmodell statt einer Suchmaschine und bekommen eine Antwort mit wenigen Namen. Was diese Modelle zitieren und wie ein Redaktionsablauf Sie dort hineinbringt.

Dawid SochackiVeröffentlicht am Aktualisiert am 4 Min Lesezeit
Warum Kunden Ihren Betrieb in Pfungstadt nicht mehr bei Google finden – und was nach Google kommt

Wenn Kunden Ihren Betrieb seltener über Google finden, liegt das immer öfter daran, dass sie gar nicht mehr bei Google fragen, sondern bei ChatGPT, Claude oder Perplexity. Diese Systeme liefern keine Trefferliste, sondern eine Antwort mit wenigen Namen, und wer dort nicht vorkommt, existiert für diesen Kunden nicht.

Was sich an der Suche geändert hat

Früher tippte ein Kunde „Metallbau Pfungstadt“ ein und bekam eine Seite voller Links, darunter mit etwas Pflege auch Ihren. Heute fragt er ein Sprachmodell: „Welcher Betrieb in der Nähe von Darmstadt baut Edelstahlgeländer nach Maß und übernimmt auch die Montage?“ Die Antwort nennt zwei oder drei Betriebe mit Begründung. Es gibt keine zweite Seite. Die Kriterien, nach denen ein Modell Betriebe nennt, sind andere als die der klassischen Suchmaschine: Es zitiert, was es versteht und was eine Frage direkt beantwortet, nicht die Seite mit den meisten Verlinkungen.

In ChatGPT-Antworten gefunden werden: Was ein Sprachmodell zitiert

Ein Modell nennt Quellen, die eine konkrete Frage beantworten, die Kunden wirklich stellen, und zwar in deren Worten. Es bevorzugt Texte, die für dieselbe Sache immer denselben Begriff verwenden und Namen und Orte ausschreiben, damit es die Entität eindeutig zuordnen kann. Und es hält sich an Seiten, die Behauptungen belegen oder weglassen, statt sie mit Marketingfloskeln zu füllen. Eine Website mit „Lösungen auf höchstem Niveau für anspruchsvolle Kunden“ gibt dem Modell nichts, was es zitieren könnte. Eine Seite, die erklärt, wie Sie ein Geländer aufmessen, wie lange die Fertigung dauert und was den Preis bestimmt, schon.

Das eigentliche Problem der meisten Betriebe ist nicht fehlendes Wissen. Es liegt in Angeboten, Prüfberichten und in den Köpfen der Leute, die seit Jahren Kundenfragen beantworten. Das Problem ist der Weg von diesem Wissen zu Artikeln, die regelmäßig erscheinen. Der Blog lebt von guten Vorsätzen: ein Beitrag im Quartal, Themen aus dem Bauch, dann monatelang nichts.

Was Generative Engine Optimization B2B-Unternehmen bringt

Generative Engine Optimization (GEO) heißt, Inhalte so zu bauen, dass ein Sprachmodell sie versteht und zitiert. Praktisch bedeutet das: für jede Zielgruppe die Schmerzpunkte und die Suchphrasen kennen, für jeden Schmerzpunkt Artikel schreiben, die die Frage im ersten Absatz beantworten, und das über Monate durchhalten. Für einen Betrieb mit Geschäftskunden ist das kein Marketingprojekt, sondern ein Redaktionsablauf, der ohne Kampagnenbudget auskommt, dafür aber Regelmäßigkeit braucht.

Wie die Content Engine diesen Ablauf übernimmt

Die dataso Content Engine ist ein Redaktionsmodul, das in Ihrer eigenen Website läuft, kein Portal bei uns und kein Abo für ein Werkzeug, das Ihnen nicht gehört. Beim Einrichten liest sie Ihre Website und schlägt Ihr Firmenprofil vor: Angebot, Region, Tonalität, Sperrbegriffe und die Belege, die öffentlich genannt werden dürfen. Dazu kommen Zielgruppen-Segmente mit ihren Schmerzpunkten und den Suchphrasen, die diese Menschen tatsächlich eingeben. Eine Karte zeigt je Zielgruppe, wo Artikel fehlen.

Aus einer Lücke werden Ideen, aus einer Idee ein Briefing, daraus ein Artikel mit Lektorat und Titelbild. Jede Zahl trägt eine Quellenmarke aus Ihren freigegebenen Belegen; was nicht belegbar ist, bleibt als Frage an Sie stehen, statt erfunden zu werden. Ein Prüfgatter blockiert die Veröffentlichung bei Sperrbegriffen und unbelegten Zahlen. Eine Person bei Ihnen liest, ändert direkt im Text und gibt frei. Die Planung kennt Ihre Veröffentlichungsfenster und die Feiertage in Hessen, freigegebene Artikel landen auf den nächsten freien Terminen, und zu jedem Artikel entsteht ein LinkedIn-Beitrag in Ihrer Tonalität.

Das Trend-Radar liest werktags Ihre Quellen, Fachmedien und Nachrichten je Suchphrase, und meldet sich mit einem fertigen Entwurf, wenn mehrere Quellen über dasselbe Thema berichten. Gemessen wird ohne Cookies: Menschen, Suchmaschinen und KI-Crawler werden getrennt gezählt, damit Sie sehen, ob ChatGPT oder Perplexity Ihre Artikel lesen. Websites auf TYPO3 oder WordPress binden die Artikel über eine Schnittstelle ein. Kündigen Sie den Betrieb, bleiben Blog und Artikel bei Ihnen.

Häufige Fragen

Muss ich für GEO auf klassische Suchmaschinenoptimierung verzichten? Nein. Gut strukturierte, belegte Artikel funktionieren in beiden Welten. GEO ergänzt, was Sie für Google getan haben, um das, was ein Sprachmodell braucht.

Wie viel Zeit kostet mich das im Betrieb? Die Freigabe. Eine Person liest den Artikel, korrigiert und gibt frei. Schreiben, Bild, Planung und LinkedIn übernimmt das System.

Was, wenn ich in einer Nische bin? Dann ist die Chance größer, nicht kleiner. Ein Modell hat zu Nischen wenige Quellen und zitiert, wer sauber erklärt.

Fragen Sie ChatGPT heute nach dem, was Sie anbieten, mit Ort und Anwendungsfall, und notieren Sie, welche Betriebe genannt werden. Mit dieser Liste buchen Sie den Potenzial-Check: eine halbe Stunde, kostenlos, und wir sagen Ihnen, welche Fragen Ihre Kunden stellen, die heute niemand beantwortet, und ob die Content Engine zu Ihrer Website passt.

  • Marketing- & Kommunikationsverantwortliche

Mehr zum Thema