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LeistungMonitoringStand: 29.09.2026

Website-Monitoring rund um die Uhr.
Mit einem Wächter über dem Wächter.

Wir merken, dass etwas nicht stimmt, bevor Ihre Kunden es melden. Und wir merken auch, wenn die Überwachung selbst ausfällt.

Das Monitoring ist in jedem Managed-Hosting-Paket enthalten, vom Basis- bis zum Premium-Paket. Es prüft nicht nur, ob die Startseite antwortet, sondern ob Anwendung und Datenbank arbeiten, ob geplante Jobs durchlaufen, ob jede Nacht ein brauchbares Backup entsteht und welche Fehler im Server und im Browser auftreten. Wir betreiben den Stack selbst, in Frankfurt, und prüfen ihn in jeder Wartung darauf, dass jeder Monitor tatsächlich ausschlagen kann. Denn ein Monitor sieht grün aus, ob er etwas prüft oder nicht.

Minutentakt
Erreichbarkeit und
Antwortzeit
4 Stufen
Prüfen, Alarmieren,
Fehler, Meta-Monitoring
3 Monitore
je Backup-Ziel:
Auslöser, Wächter, Trend
Frankfurt
Uptime Kuma und ntfy
selbst betrieben
Was wir überwachen

Jede Anwendung bekommt dieselbe Grundausstattung.

Ein einzelner Ping auf die Startseite reicht nicht. Die Startseite kann ausgeliefert werden, während die Datenbank steht. Deshalb überwachen wir in Stufen, von außen nach innen. Warum die Überwachung selbst überwacht werden muss, steht im Artikel Monitoring, Observability und Meta-Monitoring.

Erreichbarkeit

Ein Ping auf die öffentliche Adresse im Minutentakt: Die Domain löst auf, das TLS-Zertifikat gilt, die Seite antwortet. Die Antwortzeit wird dabei mitgeschrieben.

Anwendung und Datenbank

Ein Healthcheck-Endpunkt prüft von außen, ob Prozess und Datenbank arbeiten. Ausgewertet wird der Inhalt der Antwort, nicht nur der Statuscode, weil manche Anwendungen auch auf unbekannte Pfade mit „alles in Ordnung“ antworten.

Abhängigkeiten

Wo eine Anwendung externe Dienste braucht, etwa Speicher, Mailversand oder Schnittstellen, prüft ein eigener Monitor alle 15 Minuten, ob sie erreichbar sind. Eine Störung beim Drittanbieter nimmt dabei nicht die eigene Anwendung vom Netz.

Geplante Jobs

Jeder zeitgesteuerte Job hat einen eigenen Monitor. Lange Läufe melden sich am Ende selbst zurück; bleibt die Meldung aus, schlägt ein Wächter an. Ein Job gilt erst als eingerichtet, wenn sein Monitor einmal grün war.

Backups

Je Backup-Ziel drei Monitore: einer stößt die Sicherung an, einer schlägt an, wenn nach 25 Stunden keine erfolgreiche Rückmeldung kam, und einer vergleicht die Größe mit den letzten Läufen. So fällt auch ein Backup auf, das technisch lief, aber plötzlich viel kleiner ist.

Zertifikate

Das Monitoring warnt, wenn das TLS-Zertifikat der Hauptadresse abzulaufen droht. In jeder Wartung prüfen wir zusätzlich die Ablaufdaten aller Zertifikate eines Projekts.

Anwendungsfehler

Fehler im Server und im Browser erfasst Sentry, im Premium-Paket eine selbst gehostete GlitchTip-Instanz. Jeder neue oder zurückgekehrte Fehler wird in der Wartung bewertet.

Meta-Monitoring

Better Stack, ein externer Dienst außerhalb unserer Infrastruktur, prüft laufend, ob unsere Überwachung selbst noch arbeitet. Bleibt ihr Lebenszeichen aus, kommt eine E-Mail, also nicht über den Kanal, der gerade ausgefallen sein könnte.

Alarmierung

Ein Alarm muss jemanden erreichen und sagen, was los ist.

Die Reaktionszeit, mit der wir uns bei einer Störung melden, richtet sich nach Ihrem Hosting-Paket. Damit sie überhaupt beginnen kann, gelten für jeden Monitor dieselben Regeln.

01

Kein Monitor ohne Empfänger

Jeder Monitor ist mit dem Alarmkanal verbunden. Die Meldung geht per Push über unseren eigenen Dienst ntfy (push.dataso.de) an das Betriebsteam.

Ein Monitor, der rot wird und niemanden benachrichtigt, ist eine Bestandslücke und wird in der Wartung beanstandet.

02

Erst bestätigen, dann wecken

Unsere Regel: Ein Monitor wiederholt eine fehlgeschlagene Prüfung mindestens zweimal, bevor er alarmiert. Ein einzelner langsamer Aufruf wird so nicht zum Vorfall.

Gemeldet wird der Übergang auf „gestört“. Entwarnungen schalten wir ab, damit sich niemand an das Wegwischen gewöhnt.

03

Der Alarm nennt die Ursache

Die Endpunkte liefern ihren Befund im Klartext mit, der Monitor schreibt ihn in die Meldung. Statt „Prüfung fehlgeschlagen“ steht dort, welche Abhängigkeit gekippt ist.

Jeder Monitor heißt nach dem Schema Projekt und Zweck. Nachts auf dem Sperrbildschirm ist das die eine Zeile, die zählt.

04

Der Bestand wird geprüft, nicht erinnert

Ein Skript prüft den gesamten Monitorbestand gegen diese Regeln: fehlende Pings, stumme oder pausierte Monitore, zu kurze Wächter-Intervalle, Prüfungen, die nur den Statuscode lesen. Es läuft in jeder Wartung und nach jeder Änderung an Jobs oder Pfaden.

Womit

Eigener Stack, kein blinder Fleck.

Vier Bausteine, jeder mit genau einer Aufgabe. Die Verfügbarkeitsprüfung und der Alarmkanal laufen bei uns selbst, in der Region Frankfurt.

Uptime Kuma

Prüft Erreichbarkeit, Healthchecks, Jobs und Backups und schreibt Antwortzeiten mit. Unter status.dataso.de betrieben, mit Statusseiten im dataso-Look.

ntfy

Unser Push-Dienst unter push.dataso.de. Stellt Alarme sofort auf die Telefone des Betriebsteams zu.

Sentry oder GlitchTip

Fehler-Tracking für Server und Browser. In Basis und Standard Sentry als Dienst, im Premium-Paket GlitchTip auf eigener Infrastruktur.

Externer Wächter

Better Stack überwacht unsere Überwachung von außen und meldet sich per E-Mail, wenn das Lebenszeichen ausbleibt.

Statusseiten und Grenzen

Was Sie sehen, und was wir bewusst nicht messen.

Statusseiten

Für Kundenprojekte richten wir eine eigene Statusseite unter status.dataso.de ein, gegliedert nach dem, was für Sie zählt: Website, Ausfallsicherung, Datensicherung. Umfang nach Absprache.

Die Zahlen dahinter, Verfügbarkeit, Ausfälle und Job-Erfolgsquoten, fließen in die Kennzahlen der Wartung ein.

Nicht Teil der Pakete

Staging-Umgebungen: Ein Dauer-Ping hielte die Maschine wach und machte das Sparen zunichte.

Log-Archiv, Tracing und Performance-Profiling: Unser Fehler-Tracking ist bewusst auf Fehler beschränkt.

Messung echter Nutzerdaten im Browser (Real User Monitoring). Die Performance messen wir in der Wartung über Antwortzeiten und Lighthouse.

FAQ

Häufige Fragen zum Monitoring.

Kostet das Monitoring extra?

Nein. Monitoring rund um die Uhr mit Alarmierung ist in allen drei Hosting-Paketen enthalten, ab 290 € netto im Monat. Größere Kontingente bei Drittanbietern, etwa ein sehr hohes Fehleraufkommen in Sentry, reichen wir zum Selbstkostenpreis durch.

Wer reagiert, wenn nachts ein Alarm kommt?

Die Überwachung läuft rund um die Uhr, die Reaktionszeit richtet sich nach dem Paket: kritische Störungen im Basis-Paket am nächsten Werktag, im Standard-Paket innerhalb von 4 Stunden in der Geschäftszeit, im Premium-Paket innerhalb von 2 Stunden auch am Wochenende, von 8 bis 20 Uhr. Die vollständige Tabelle steht auf der Seite Wartung.

Was passiert, wenn das Monitoring selbst ausfällt?

Dann meldet sich der externe Wächter per E-Mail: Better Stack. Er läuft außerhalb unserer Infrastruktur und benutzt bewusst nicht unseren eigenen Alarmkanal. Hintergrund dazu im Artikel Meta-Monitoring.

Warum reicht ein einfacher Uptime-Check nicht?

Weil er nur sagt, dass irgendetwas antwortet. Eine Anwendung kann ihre Startseite ausliefern, während die Datenbank hängt, ein nächtlicher Job seit Tagen nicht läuft oder das Backup nur noch halb so groß ist wie gestern. Deshalb prüfen wir in Stufen und werten den Inhalt der Antworten aus.

Sehe ich, wie verfügbar meine Anwendung war?

Laufend auf der Statusseite, sofern wir für Ihr Projekt eine einrichten. Im Premium-Paket bekommen Sie zusätzlich monatlich einen Bericht mit Verfügbarkeit, durchgeführten Updates und Vorfällen, jeweils mit dem Vorwert. Wie der Bericht aufgebaut ist, steht unter Wartungsbericht.

Nächster Schritt

Wissen Sie, wann Ihre Website zuletzt ausgefallen ist?

30 Minuten am Telefon. Sie schildern, wie Ihre Anwendung heute überwacht wird, wir sagen Ihnen, wo die blinden Flecken liegen und welches Paket passt.

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