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Insights

Skin in the Game: Warum wir als Tech-Partner unser Honorar an Ihren Erfolg koppeln

Stundensatz und Festpreis lassen das Risiko beim Kunden. Wie Erfolgsbeteiligung in der Softwareentwicklung funktioniert, was sie an der Zusammenarbeit ändert und wann sie nicht passt.

Dawid SochackiVeröffentlicht am Aktualisiert am 4 Min Lesezeit
Skin in the Game: Warum wir als Tech-Partner unser Honorar an Ihren Erfolg koppeln

Erfolgsbeteiligung in der Softwareentwicklung heißt: Ein Teil unseres Honorars wird erst fällig, wenn das System ein vorher vereinbartes Ziel erreicht, statt nach Stunden oder Meilensteinen abgerechnet zu werden. Für Sie als Geschäftsführer verschiebt das die Frage von „Was kostet die Entwicklung?“ zu „Was ist das Ergebnis wert?“, und es trennt Partner, die nur liefern wollen, von denen, die auch tragen.

Was „Skin in the Game“ in der Softwareentwicklung bedeutet

Der Ausdruck beschreibt, dass jemand eigenes Risiko trägt. In der Softwareentwicklung ist das ungewöhnlich: Der Dienstleister rechnet ab, der Kunde trägt das Risiko, dass die Software nichts bringt. Bei Erfolgsbeteiligung investiert der Partner Arbeitszeit vor, bekommt einen reduzierten Basisbetrag und den Rest erst, wenn ein vereinbartes Ziel erreicht ist, etwa eine Nutzung im Tagesgeschäft, eingesparte Arbeitsstunden oder ein Umsatzanteil, der über das neue System läuft. Wir bei dataso arbeiten so, weil wir eigene Produkte betreiben und wissen, dass der Wert einer Software nach dem Start entsteht, nicht bei der Abnahme.

Warum Stundensatz und Festpreis das Risiko bei Ihnen lassen

Beim Stundensatz zahlen Sie für Aufwand, unabhängig vom Ergebnis; ein Projekt, das länger dauert, ist für den Dienstleister kein Nachteil. Beim Festpreis zahlen Sie für einen beschriebenen Umfang; alles, was sich unterwegs als nötig herausstellt, wird zum Nachtrag, und der Dienstleister hat ein Interesse daran, den Umfang eng auszulegen. In beiden Modellen kann die Software abgenommen und trotzdem nutzlos sein. Erfolgsbeteiligung dreht das um: Der Partner verdient erst, wenn Sie etwas davon haben.

Softwareentwickler Mittelstand Rhein-Main: was Erfolgsbeteiligung für Sie ändert

Am Anfang steht ein messbares Ziel, das wir gemeinsam festlegen und das Sie im Betrieb selbst nachprüfen können, etwa die Zahl der Vorgänge, die ohne manuelle Nacharbeit durchlaufen, oder die Zeit, die ein Ablauf von Auftrag bis Rechnung braucht. Dann bauen wir in kurzen Zyklen eine erste produktionsreife Version, die echte Nutzer bedienen. Der Basisbetrag deckt unsere Grundkosten, der erfolgsabhängige Teil wird fällig, wenn das Ziel erreicht ist und bleibt. Ein Beispiel aus unserer Arbeit: Für ein Logistikunternehmen aus der Region wurde die Disposition mit KI unterstützt; die Beteiligung war an eingesparte Fahrstunden gekoppelt, die der Kunde selbst aus seinen Tourdaten ablesen konnte. Das Ziel war für beide Seiten prüfbar, und das ist die eigentliche Bedingung.

Sie behalten dabei, was Ihnen gehört: Der Code liegt in Ihrem Repository, die Daten in Ihrer Datenbank, die Anwendung läuft auf Infrastruktur in Deutschland oder der EU, die Sie übernehmen können. Erfolgsbeteiligung heißt nicht, dass wir Anteile an Ihrer Software halten.

Wann Erfolgsbeteiligung nicht passt

Das Modell braucht ein Ziel, das sich messen lässt, und Ihre Mitarbeit im Betrieb: Daten, Fachwissen, Rückmeldung von Nutzern. Wenn das Problem vage ist oder niemand bei Ihnen die Verantwortung übernimmt, sagen wir lieber früh Nein. Für Wartung, kleine Änderungen oder eine Schnittstelle ist das Modell zu aufwendig; dort ist ein Festpreis oder Stundensatz ehrlicher. Und wenn der Erfolg von Faktoren abhängt, die außerhalb der Software liegen, etwa vom Vertrieb, taugt er nicht als Maßstab für unser Honorar.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zum Festpreis? Beim Festpreis zahlen Sie den vereinbarten Betrag unabhängig vom Ergebnis. Bei Erfolgsbeteiligung zahlen Sie einen reduzierten Basisbetrag und einen variablen Teil, der an ein messbares Ziel geknüpft ist.

Welche Risiken habe ich als Kunde? Das größte ist ein falsch gewähltes Ziel: zu leicht erreichbar, dann zahlen Sie für wenig; zu schwer, dann verliert der Partner das Interesse. Deshalb legen wir das Ziel gemeinsam fest und prüfen es an Ihren eigenen Daten. Ein zweites Risiko ist Tempo auf Kosten der Qualität; dagegen helfen Tests und Code-Reviews, die im Vertrag stehen.

Wie wird der Erfolg gemessen? An Kennzahlen, die vor dem Start definiert sind und die Sie aus Ihren eigenen Systemen ablesen können, nicht aus unseren.

Wie lange läuft eine Beteiligung? Bis das Ziel erreicht ist und eine Zeit lang gehalten wurde. Die Dauer vereinbaren wir je Projekt; sie hängt davon ab, wie schnell sich der Nutzen im Betrieb zeigt.

Schreiben Sie das eine Ziel auf, an dem Sie den Erfolg Ihres Vorhabens messen würden, und wo diese Zahl heute in Ihren Systemen steht. Mit diesem Ziel buchen Sie den Potenzial-Check: eine halbe Stunde, kostenlos, und wir sagen Ihnen, ob Erfolgsbeteiligung für Ihr Vorhaben passt oder ein Festpreis ehrlicher ist.

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