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Excel ade: Wie Handwerksbetriebe mit maßgeschneiderter Software ihre Verwaltungszeit senken

Standardsoftware bildet den durchschnittlichen Betrieb ab, Ihrer ist nicht durchschnittlich. Fünf Schritte, mit denen Maler- und Stuckateurbetriebe Excel durch eine Anwendung ersetzen, die zum eigenen Ablauf passt.

Dawid SochackiVeröffentlicht am Aktualisiert am 4 Min Lesezeit
Excel ade: Wie Handwerksbetriebe mit maßgeschneiderter Software ihre Verwaltungszeit halbieren

Maßgeschneiderte Software senkt die Verwaltungszeit in Maler- und Stuckateurbetrieben, weil sie den Ablauf abbildet, den der Betrieb tatsächlich hat, und nicht den, den ein Standardpaket vorsieht. Excel-Tabellen und Zettel werden durch eine Anwendung ersetzt, in der jede Information einmal erfasst wird und von dort in Angebot, Rechnung und Nachkalkulation läuft.

Warum Excel für Handwerksbetriebe zur Wachstumsbremse wird

Excel funktioniert, solange eine Person den Überblick hat. Sobald mehrere Baustellen parallel laufen und mehrere Leute Daten liefern, entstehen Fehler in Formeln, Kopien mit unterschiedlichen Ständen und Informationen, die dreimal eingegeben werden: im Büro in die Tabelle, auf der Baustelle auf den Zettel, abends wieder ins Büro. Ein Stuckateurbetrieb hat gemessen, wie lange allein die wöchentliche Zusammenführung der Stundenzettel seiner Leute dauert. Es war ein halber Arbeitstag der Bürokraft, jede Woche, für eine Aufgabe, die eine Anwendung nebenbei erledigt.

Schritt eins: Bestandsaufnahme, wo die Zeit steckt

Notieren Sie eine Woche lang jede Verwaltungstätigkeit: Angebot, Rechnung, Stundenzettel, Materialbestellung, Terminplanung. Schreiben Sie dazu, wie lange sie dauert und ob dieselbe Information schon woanders erfasst wurde. In der Praxis zeigt sich fast immer, dass ein kleiner Teil der Tätigkeiten den größten Teil der Zeit frisst, und dass es die Doppeleingaben sind. Diese Liste ist Ihr Lastenheft, bevor Sie mit irgendjemandem über Software sprechen.

Schritt zwei: Abläufe festlegen, dann automatisieren

Definieren Sie je Tätigkeit den Ablauf: Wie entsteht ein Angebot? Welche Daten müssen von der Baustelle ins Büro? Wer gibt Materialbestellungen frei? Eine maßgeschneiderte Anwendung bildet genau diese Abläufe ab. Ein Malerbetrieb nutzt eine Anwendung, die aus einem Angebot die Rechnung erzeugt, sobald der Kunde per E-Mail zugestimmt hat, die Rechnung an die Buchhaltung übergibt und dem Einkauf die Bestellliste ausgibt. Was vorher Tage dauerte, weil drei Personen nacheinander tippten, läuft an einem Vormittag durch.

Schritt drei: Erfassung auf der Baustelle

Der größte Hebel ist die mobile Erfassung. Mitarbeiter buchen Stunden, Material und Fotos direkt am Auftrag auf dem Smartphone, die Daten liegen sofort im Büro. Ein Stuckateurbetrieb, dessen Leute nach jedem Arbeitsschritt Stunden und Material melden, hat seine Monatsabrechnung von Tagen auf Stunden verkürzt. Wichtiger als die Ersparnis: Der Chef sieht sofort, wenn ein Projekt aus dem Ruder läuft, und kann gegensteuern, solange es noch geht.

Schritt vier: individuelle Branchensoftware entwickeln lassen statt Standardpaket verbiegen

Standardsoftware fürs Handwerk bildet den durchschnittlichen Betrieb ab. Wenn Ihr Ablauf davon abweicht, und das tut er, haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie passen den Betrieb an die Software an, oder Ihre Leute pflegen daneben weiter Excel. Beides kostet. Eine individuell entwickelte Anwendung nimmt Ihren Ablauf als Vorgabe. Sie wird über offene Schnittstellen an das angebunden, was bleibt: Buchhaltung wie DATEV, Warenwirtschaft, Kalender. Ein Betrieb, der seine neue Auftragsverwaltung so an die Buchhaltung angebunden hat, verbucht Rechnungen automatisch und schickt dem Steuerberater monatlich einen fertigen Export. dataso entwickelt solche Anwendungen für Handwerksbetriebe in Rhein-Main und Südhessen und betreibt sie; Daten und Quellcode gehören dem Betrieb, ein Wechsel des Dienstleisters bleibt jederzeit möglich.

Schritt fünf: KI für die Nachkalkulation

Wenn Stunden und Material zentral vorliegen, kann KI daraus lernen, wie lange bestimmte Arbeiten wirklich dauern, und Angebote daran ausrichten. Ein Malerbetrieb setzt eine Anwendung ein, die aus den erfassten Arbeitszeiten und Materialdaten laufend die Nachkalkulation erstellt und Abweichungen zum Angebot anzeigt. Droht ein Projekt Verlust zu machen, sieht er es während des Projekts, nicht danach. Vorher, auf Excel-Daten in drei Versionen, wäre dieselbe KI wertlos gewesen.

Häufige Fragen

Was kostet maßgeschneiderte Software für einen Handwerksbetrieb?

Mehr als eine Standardlizenz, und der Betrag hängt vom Umfang ab. Rechnen Sie Ihre jährlichen Bürostunden für Doppeleingaben und Korrekturen dagegen. Im Potenzial-Check nennen wir Ihnen eine Größenordnung für Ihren Fall.

Werden die Excel-Daten übernommen?

Ja. Kunden, Angebote, Rechnungen und Materiallisten werden bereinigt, automatisiert migriert und vor dem Start geprüft.

Lohnt sich das für kleine Betriebe?

Ja, in reduzierter Form: Angebot, Rechnung und Zeiterfassung als Kern, weitere Module später. Wer klein anfängt, muss beim Wachsen nichts wegwerfen.

Cloud oder eigener Server?

Cloud, in fast allen Fällen. Zugriff von Baustelle und Büro, automatische Updates und Backups, Server in Deutschland oder der EU. Ein eigener Server braucht jemanden, der ihn pflegt, und den haben die wenigsten Betriebe.

Was Sie jetzt tun können

Starten Sie mit der Wochenliste aus Schritt eins. Sie zeigt Ihnen, ob Ihr Problem die Zeiterfassung, die Angebote oder die Rechnung ist. Im kostenlosen Potenzial-Check, eine halbe Stunde, sehen wir uns diese Liste mit Ihnen an und sagen Ihnen, ob eine individuelle Anwendung für Ihren Betrieb der richtige Weg ist oder ob ein kleinerer Schritt reicht. Potenzial-Check buchen

  • Fachbereichs- und Prozessverantwortliche

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