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Ihr Code gehört Ihnen: Warum Vendor-Lock-in bei uns keine Option ist

Abhängigkeit vom Softwareanbieter fällt erst auf, wenn er die Preise erhöht oder verschwindet. Wie wir sie vertraglich und technisch ausschließen und welche Fragen Sie jedem Anbieter stellen sollten.

Dawid SochackiVeröffentlicht am Aktualisiert am 4 Min Lesezeit
Ihr Code gehört Ihnen: Warum Vendor-Lock-in bei uns keine Option ist

Ihr Code gehört Ihnen. Das ist bei dataso keine Geste, sondern die Grundlage jedes Vertrags: Quellcode, Daten und Dokumentation liegen vom ersten Tag an in Ihrem Besitz, und Sie können jederzeit ohne uns weitermachen. Vendor-Lock-in, also die Abhängigkeit von einem Anbieter, den man nicht mehr loswird, ist das Risiko, das Geschäftsführer bei Software am häufigsten unterschätzen.

Was Code-Souveränität bedeutet

Code-Souveränität heißt, dass Ihr Unternehmen die vollständige Kontrolle über Quellcode, Daten und Architektur seiner Software besitzt. Sie können den Entwickler wechseln, den Betreiber wechseln und die Software erweitern lassen, von wem Sie wollen. Für Unternehmen mit Nachweispflichten, etwa gegenüber Kunden aus der Finanz- oder Logistikbranche, kommt dazu: Sie können jederzeit zeigen, wo Ihre Daten liegen und wer Zugriff hat.

Warum Vendor-Lock-in ein Geschäftsrisiko ist

Die Abhängigkeit fällt nicht auf, solange alles läuft. Sie fällt auf, wenn der Anbieter die Preise erhöht, den Support einstellt, verkauft wird oder seine Technik wechselt. Dann stellen Sie fest, dass der Code in seinem Repository liegt, die Datenbank in seinem Format spricht und die Dokumentation aus drei Seiten besteht. Im schlimmsten Fall zahlen Sie die Software ein zweites Mal, weil ein Neubau billiger ist als die Auslösung. Wir haben Kunden übernommen, bei denen genau das der Grund für den Wechsel war.

Wie wir Lock-in in der Praxis verhindern

Jeder Kunde erhält das Eigentum an Quellcode, Dokumentation und Daten, schriftlich. Der Code liegt in einem Git-Repository, das Ihnen gehört; wir arbeiten darin, nicht umgekehrt. Wir bauen mit weit verbreiteten quelloffenen Frameworks, für die es viele Entwickler am Markt gibt, und dokumentieren jede Technologieentscheidung mit Begründung. Schnittstellen sind offen und dokumentiert, Datenformate standardisiert, damit Ihre Software mit dem vorhandenen ERP oder der Buchhaltung spricht, statt eine neue Insel zu bilden. Für einen Kunden aus der Logistikbranche haben wir so eine Bestandsverwaltung gebaut, die sich ohne Sonderlösung an das bestehende ERP anbinden ließ.

Hosting bieten wir auf Infrastruktur in Deutschland an, mit Monitoring, Updates und Backups. Daran sind Sie nicht gebunden. Weil wir keine eigenen Betriebswerkzeuge einbauen, lässt sich die Anwendung auf jede andere Plattform umziehen, und wir helfen beim Umzug, wenn Sie das wollen.

Ein Wort zur Ehrlichkeit: Ganz ohne Abhängigkeit geht es nicht. Jede Software hängt an Frameworks, Datenbanken und Betriebssystemen, die andere pflegen. Der Unterschied ist, ob diese Bausteine offen sind und von vielen genutzt werden oder ob sie einem einzigen Anbieter gehören. Ersteres ist ein normales Risiko, das Sie steuern können. Letzteres ist die Falle.

Digitalisierungspartner Darmstadt Mittelstand: fünf Fragen vor der Unterschrift

Stellen Sie jedem Anbieter, auch uns, diese Fragen. Wem gehört der Code, und steht das im Vertrag? Wo liegt das Repository, und habe ich heute Zugriff? Welche Bausteine sind proprietär, und was passiert, wenn der Anbieter verschwindet? Bekomme ich alle Daten jederzeit vollständig in einem dokumentierten Format heraus? Und kann ein anderes Team die Arbeit übernehmen, ohne bei null anzufangen? Wer bei einer dieser Fragen ausweicht, hat Ihnen die Antwort gegeben.

Gilt das auch für KI-Modelle?

Ja. Trainierte Modelle, Prompts, Auswertungsdaten und die Protokolle der KI-Systeme, die wir mit Ihnen bauen, gehören Ihnen. Wir setzen auf Modelle und Werkzeuge, die sich austauschen lassen, damit ein Modellwechsel eine Konfigurationsfrage bleibt und kein Neubau wird. Bei Modellen der großen Anbieter, die nur über deren Schnittstelle laufen, gilt das eingeschränkt: Dort gehört Ihnen der Aufbau um das Modell herum, nicht das Modell. Das sagen wir vorher, nicht hinterher.

Prüfen Sie Ihre bestehenden Verträge

Nehmen Sie den Vertrag Ihrer wichtigsten Individualsoftware und suchen Sie den Satz, der regelt, wem der Quellcode gehört und wo er liegt. Finden Sie ihn nicht, ist das bereits Ihr Ergebnis. Mit dieser Erkenntnis buchen Sie den kostenlosen Potenzial-Check. In einer halben Stunde ordnen wir ein, wie abhängig Sie heute sind, wie sich das auflösen lässt und ob wir dafür die Richtigen sind.

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