Aus verstreuten Excel-Listen wurde eine Datenplattform — Lieferanten pflegen ihre Daten selbst, Broker und Marktdaten-Partner ziehen sie per API.
Commodity Board Europe sammelt Preise, Produkte und Reports von Lieferanten weltweit. Diese Daten speisen die Handelsplattform CMBroker, externe Marktdaten-Partner und interne Prozesse. CMB Supplier ist die zentrale Datenplattform dahinter — mit Self-Service-Portal für Lieferanten und einer gemeinsamen REST-API für alle Konsumenten.

Commodity Board Europe arbeitet mit Lieferanten weltweit zusammen — bei Agrar- und Lebensmittelrohstoffen, Gewürzen, Ölen. Ohne zentrale Plattform kamen Preise und Produktdaten per Excel-Tabelle, Mail-Anhang oder aus verstreuten Quellen. Aktualität und Vollständigkeit waren schwer kontrollierbar.
Im Commodity-Geschäft ist das ein echtes Risiko: veraltete Preise führen zu falschen Annahmen, fehlende Spezifikationen und Zertifikate zu Compliance-Lücken. Schlimmer noch — weil es keine gemeinsame Datenquelle gab, mussten die Handelsplattform CMBroker, Marktdaten-Partner und interne Reports ihre eigenen Pipelines bauen. Viel Aufwand für inkonsistente Resultate.
Wir haben CMB Supplier als zentrale Datenplattform mit angeschlossener REST-API gebaut. Lieferanten arbeiten im Frontend, Admins im Backend, alle anderen Systeme ziehen ihre Daten über eine gemeinsame Schnittstelle. Kein Monolith, sondern eine saubere Trennung von Verantwortlichkeiten.
Custom-MVC-Plugin mit 20+ Datenmodellen für Produkte, Preise, Reports, Mandi-Daten und Lieferanten. WordPress, weil Redakteure und Lieferanten damit vertraut sind — kein neues Tool, das gelernt werden muss.
Lieferanten registrieren sich selbst, pflegen ihre Produkte und Preise im eigenen Portalbereich. Rollen wie „Supplier“ und „Price Reporter“ trennen Verantwortlichkeiten sauber von der Admin-Steuerung.
26 versionierte API-Routen mit Per-Client-Authentifizierung. Die Handelsplattform, externe Marktdaten-Partner, Karten- und Analytics-Systeme — alle ziehen ihre Daten aus derselben Quelle. Lose Kopplung statt aufeinander aufbauender Abhängigkeiten.
Stammdaten synchronisieren sich bidirektional mit dem CRM, Produktbilder laufen über Cloudflare Images. Lieferanten-Kontakte bleiben im CRM aktuell, Bilder werden performant ausgeliefert — keine Doppelpflege.
Donnerstags-Reminder bei Preisen älter als 7 Tage oder fehlenden Dokumenten, tägliche Price-Update-Reports um 02:00 — manuelles Nachfassen entfällt. CI mit ~82 % Coverage und statischer Analyse läuft vor jedem Deploy.
Akquise neuer Lieferanten, Pflege der Stammdaten, Übersicht über die täglichen Preis-Updates — alles in einer Plattform.
Die öffentliche Landing Page erklärt Lieferanten in drei Schritten, was zu tun ist: Formular ausfüllen, Daten prüfen lassen, freigeschaltet werden. Keine Hotline, kein Hin und Her — Self-Service von Anfang an.

Alle Rohstoffe in einer kategorisierten Liste: Spices, Nuts, Cereals und weitere. Volltextsuche, Kategorie-Filter, Direktimport per CSV. Eine konsistente Stammdatenbasis statt jedem System sein eigenes.

Tägliche Price-Updates laufen automatisiert: ein Cron-Job um 02:00 schreibt strukturierte Reports pro Rohstoff und Region. Admins sehen sofort, welche Updates wann und von wem eingespielt wurden. Nachvollziehbarkeit eingebaut.

Statt verteilter Datenpipelines arbeitet das CMB-Ökosystem heute mit einer gemeinsamen Datenbasis: Lieferanten pflegen ihre Preise und Produkte im Self-Service-Portal, die Handelsplattform CMBroker, externe Marktdaten-Partner und interne Reports ziehen ihre Sicht über die REST-API.
Die Plattform läuft heute unter data.commodity-board.com und versorgt das CMB-Ökosystem mit aktuellen Daten. Die Partnerschaft mit dem Kunden läuft weiter — Erweiterungen für neue Datenkategorien und Konsumenten sind in Vorbereitung.
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