Aus fragmentiertem WordPress wurde ein einheitliches News-Frontend — mehrsprachig, schnell, weltweit ausgeliefert.
Commodity Board Europe betreibt einen Marktdaten- und Nachrichtendienst für Agrar- und Lebensmittelrohstoffe. Wir haben für den Kunden das öffentliche Frontend neu aufgebaut: technisch entkoppelt von der Handelsplattform, mit 11 Sprachen, Live-Preisen und einer Architektur, die den Spitzenlasten standhält, an denen das alte WordPress immer wieder gescheitert ist.

Vor dem Umbau lag der öffentliche Auftritt auf drei getrennten Properties: das WordPress-Marketing unter einer Sub-Domain, die Handelsplattform CMBroker und die News-Auslieferung selbst. Jede Property mit eigener visueller Sprache, eigenen Templates, eigenem Stack. Die Marke „Commodity Board“ zerfiel beim Klick.
Operativ war das ein echtes Geschäftsrisiko. Inhalte wurden im Backend KI-gestützt erzeugt und nach WordPress synchronisiert — ein Medienbruch, der täglich Reibung erzeugte. Hinzu kam: WordPress mit direkter API-Last skalierte nicht zuverlässig. Ein dokumentierter Produktionsvorfall mit Timeouts und 500er-Fehlern auf Startseite und News-Pagination zeigte, dass das Modell ohne Edge-Härtung und sauberes Caching nicht haltbar war. Für ein B2B-Publikum aus Handel und Verarbeitung sind solche Ausfälle nicht „suboptimal“ — sie kosten Vertrauen.
Statt WordPress weiter zu flicken, haben wir ein neues öffentliches Frontend gebaut — auf einem modernen, server-gerenderten Stack, gegen die bestehenden CMBroker-APIs. Kein Datenbankzugriff aus dem News-Frontend, keine Doppelpflege.
Alle Daten — Artikel, Live-Preise, Events, Suche — laufen über klar definierte HTTP-APIs. Das Frontend kennt keine Datenbank. So bleibt CMBroker die einzige Quelle der Wahrheit, und beide Systeme lassen sich unabhängig voneinander deployen.
Server-seitiges Rendering für schnelle First Loads und sauberes SEO — in elf Sprachen, mit lokalisierten URLs (/de/, /en/, …) und Marketing-Seiten im selben Repo. Eine Codebasis, ein Build, ein Deployment.
Drei Cache-Ebenen mit Stale-While-Revalidate und harten Timeouts verhindern, dass ein hängender Upstream den Render blockiert. Wenn die API kurz ruckelt, bleibt die Seite trotzdem schnell — die Wellen aus dem WordPress-Zeitalter sind weg.
Drei Edge-Regionen laufen parallel — eine in Europa, eine an der US-Ostküste, eine in Asien. So sind Latenz und Verfügbarkeit für Leser weltweit niedrig; Cloudflare vorgelagert übernimmt DNS, WAF und Rate-Limiting.
Acht WordPress-Seiten inventarisiert, Redirect-Map definiert, Assets und Team-Inhalte ins neue Repo übernommen. Die Marketing-Seiten leben jetzt im selben Auftritt wie die News — eine Marke, ein Auftritt.
Vier Bereiche, die zeigen, wie aus fragmentiertem WordPress ein einheitliches, editoriales Frontend wurde.
Die Startseite liefert nicht nur News, sondern auch echte Live-Preise direkt aus den CMBroker-APIs — kategorisiert nach Sugar, Oilseeds, Dried Fruits, Pulses, Spices, Cereals und mehr. Wer reinkommt, sieht sofort, dass hier echte Marktdaten laufen.

Großformatige Hero-Bilder, ein „Featured“-Badge, Multimedia-Einbettung, ein „About Us“-Video zur Marke und eine Daily-Snapshot-Spalte mit aktuellen Preisbewegungen. So liest sich Editorial heute — nicht wie ein WordPress-Blog von 2018.

Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Chinesisch, Arabisch, Russisch, Hindi, Polnisch, Türkisch. Alle URLs sauber lokalisiert. Light- und Dark-Mode sind echte Funktionen, nicht nachträglich angeklebt.

Die Pricing-Seite lebt im selben Frontend wie die News. Free, Basic, Business und Enterprise stehen nebeneinander, der Übergang ins kostenpflichtige CMBroker-Angebot ist nahtlos. Keine separate Marketing-Site mehr, kein Stilbruch.

Aus drei getrennten Properties ist ein einheitliches Public-Frontend geworden — mehrsprachig, multi-region, technisch entkoppelt von der Handelsplattform. Inhalte fließen über klare APIs, die WordPress-Wellen mit 500er-Fehlern sind seit dem Umbau und der Edge-Härtung Geschichte.
Das Frontend läuft heute öffentlich auf commodity-board.com, der vollständige Schwenk weg von WordPress ist in Umsetzung. Die Partnerschaft mit dem Kunden läuft weiter — die nächsten Ausbaustufen sind bereits geplant.
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